Willkommen auf meinem Blog! Hier wird es hauptsächlich um Musik gehen; ich werde mich bemühen, regelmäßig CD-Rezensionen und eventuell sogar Konzertberichte zu schreiben. Hauptsächlich höre ich (Mainstream-) Punk-Rock, Pop-Punk und Ska-Punk, gemischt mit verschiedenen Alternative-Bands, dementsprechend ist das die Musik, über die ihr hier das Meiste lesen werdet.
Gemischt wird das ganze mit ein paar Fan-Hymnen an verschiedene Bands, Künstler und Musikstücke.

Außerdem wird es hier auch um Bücher gehen, da Bücher etwas ganz wundervolles sind.

Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass es sich bei den meisten Artikeln um meine sehr subjektive Meinung handelt. Es gibt zwar durchaus Posts (Updates zu verschiedenen CDs, etc.) die neutral sind, aber es wird doch auch ab und zu ein wenig subjektiv. ;)

Nun aber viel Spaß hier! :)
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Donnerstag, 9. September 2010

Von Illustratoren, Bildern und Kunst I - Daniel Danger

 Der Titel verrät euch, dass es in diesem Post um Kunst gehen wird. Jedenfalls fast. Ich möchte nicht über van Gogh, René Magritte, oder etwa Karl Spitzweg schreiben, nein. Das ist mir alles zu hoch. Oder besser: René Magrittes Bilder mag ich zwar z.T. sehr gern, aber noch viel lieber sind mir die Bilder von anderen Künstlern. Von Künstlern, deren Bilder etwas... anders sind. 
Für "richtige" Maler habe ich nicht sonderlich viel übrig, aber ich bin ein großer Fan von einigen Illustratoren und Grafikern (manche sind auch beides gleichzeitig). Vielleicht fange ich eine kurze Serie an, während der ich meine drei oder vier Lieblingskünstler (denn das sind sie zweifellos, auch wenn sie nicht die selbe Art von Kunst wie etwa Karl Spitzweg produzieren)  vorstelle. Vielleicht auch nicht. Mal sehen.
Heute jedenfalls möchte ich euch meine jüngste Entdeckung vorstellen: 
Daniel Danger.


Bei Daniel Danger handelt es sich um einem Graphiker und Illustrator aus New England, USA. Über seine Bilder heißt es auf seiner Website  
Amidst old houses dead from the fallout of urban sprawl, railway bridges asleep from neglect, and trees that engulf everything; his work attempts to remind you of something you may have said to someone, or something someone may have said to you; back in that time period thats just too far away to remember clearly, but not so long ago you forgot about it completely.  

 Ich hoffe, euer Englisch ist gut genug, sodass ihr versteht, was das heißt. Es zu übersetzen würde etwas vom Zauber dieser Bescheibung wegnehmen, sodass ich es lieber nicht versuche. Aber dieser Absatz beschreibt einfach perfekt, was in mir vorgeht, wennn ich seine Bilder sehe. Die mysteriöse Aura, die von ihnen ausgeht, eine gewisse Melancholie, das Gefühl, es schonmal gesehen zu haben, eine Art unsicheres Déjà-vu, ohne mich genau daran erinnern zu können und auch eine Art Sehnsucht. Manche der Bilder erinnern mich ein wenig an eine surreale Darstellung von Bethovens fünfter Symphonie. Nicht abstrakt, nur surreal. Was manche seiner Bilder auch sind.

Die Bilder sind hauptsächlich in (höchstens) zwei Farben gestaltet, von denen dann allerdings auch unzählige Abstufungen enthalten sind. Manche der Bilder sind tatsächlich nur einfarbig, bzw. in verschiedenen Nuacen einer Farbe dargestellt. Bei dem Bild rechts (es heißt übrigens “everything still exists, you need to keep moving”) sieht man das recht gut: Von dunklen, beinahe schwarzen Grüntönen über Nuancen, die sehr gelbstichig sind, ist alles vorhanden. Und doch ist das Bild nur in Grün gemalt. Oder besser gedruckt, denn bei diesem Bild handelt es sich um einen Druck.

Ein anderes Bild, das mir persönlich ja ganz besonders gut gefällt, ist das folgende. Die Farben finde ich sehr schön und gerade das Spiel von Licht und Schatten sowie die Kontraste faszinieren mich sehr an diesem Bild.
 Es wirkt ein wenig wild, unruhig, wie in Aufbruchsstimmung, strahlt aber gleichzeitig etwas sehr Einsames, Verletzliches, Stilles aus. Irgendwie traurig.
Man beachte das kleine Mädchen echts auf dem Gehweg: Erst übersieht man es beinahe, aber sobald man sie dann bemerkt hat, scheint das Bild unvollständig, wenn sie nicht da wäre.
Beide, sowohl sie, als auch der "Große" auf der anderen Seite hinter dem Zaun wirken sehr einsam, ein wenig, als würde man zwei Ausschnitte, die in verschiedenen Zeiten fotografiert worden wären, zusammenkleben: Das Mädchen in der Gegenwart, sie starrt durch den Zaun, sieht nichts, aberirgendwie spürt sie doch, dass da mal etwas war. Nicht unbedingt ein Mensch, der "Große" könnte auch für etwas anderes stehen, ein Ereignis, etwas Wichtiges... Das Bild heißt übrigens “you push and pull like wolves at the door but all i hear is humming”.

Ich mache mir für gewöhnlich nicht viele Gedanken über Kunst, wenn ich ein Bild sehe, das ich schön finde, dann denke ich nicht weiter darüber nach, als dass ich es eben schön finde, hauptsächlich, weil meine Interpretationsversuche immer lächerlich und zumeist an den Haaren herbeigezogen sind, aber die Bilder von Daniel Danger bringen mich zum Nachdenken. Ich glaube, er schafft es, meinem bisherigen Lieblingsillistratur/-Künstler Colin Thompson - dessen Bilder ich weiterhin lieben werde! - den Rang abzulaufen. Wirklich, ich liebe, liebe, liebe die Bilder von Daniel Danger. <3
Ein paar meiner Favoriten würde ich euch gern noch zeigen. Wenn ihr die Bilder anklickt, werden sie deutlich größer!



Dieses hier  gefällt mir ganz besonders gut.
Es heißt “id sink to your city streets if i wasnt buried in your hands”

Davon hätte ich zu gern einen Druck für mein Zimmer. <3 Aber leider kostet das Bild bei Ebay.com 260$, was zwar für ein Bild nicht soo viel ist, aber doch deutlich mehr, als ich ausgeben könnte....










Bei diesem hier handelt es sich um ein "Gig Poster", um ein Konzertplakat also. Daniel Danger hat einige davon entworfen, aber auch verschiedene Filmplakate, etc.





Dieses hier können die Fall Out Boy-Fans unter euch vielleicht kennen: Das ist nämlich das vollständige Cover der Believers Never Die, Greatest Hits-CD von 2009. Mir gefällt die lebendige Ruhe, die das Bild irgendwie auszustrahlen scheint, seine Art mysteriöse Unschuld, sehr gut.
... Und die Gitarre, die da auf dem Boden liegt, ist, glaube ich, eine Fender Stratocaster. Mein Trauminstrument. <3 
 Daniel Danger hat auch für ein paar andere CDs (auch Vinyl) die Cover gestaltet.


Ich denke, ihr merkt, dass ich mich verliebt habe. <3 Wunder, wunder, wunderschöne Bilder. *seufz*
Für die, die ich mit diesem Post auch für seine Bilder begeistern konnte (unwahrscheinlich, aber wer weiß? ^^) findet weitere Infos, auch zum Lünstler welbst, auf seiner Website: http://tinymediaempire.com/ 
Ich empfehle, auf jeden Fall mal vorbeizugucken!

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